Der Beton, der CO2 dauerhaft speichert!

Mit KLARK-Klimabeton verbinden wir die bewährten Eigenschaften von Beton mit einer innovativen Technologie zur dauerhaften Speicherung von CO2.

Als Vertragspartner von KLARK bieten wir unseren Kundinnen und Kunden eine nachhaltige Betonlösung für den Hoch- und Tiefbau. Durch die Beimischung von KLARK-Kohlenstoff wird CO2 langfristig im Beton gebunden. So wird das Bauwerk selbst zum CO2-Speicher – ohne auf die bewährten Eigenschaften und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Beton verzichten zu müssen.

Wie funktioniert KLARK?

Bäume nehmen während ihres Wachstums CO2 aus der Atmosphäre auf und speichern den darin enthaltenen Kohlenstoff in ihrer Biomasse. Bei der natürlichen Verrottung oder Verbrennung des Holzes würde dieser Kohlenstoff wieder als CO2 in die Atmosphäre gelangen.

Bei KLARK wird Restholz aus der Forstwirtschaft mittels Pyrolyse verarbeitet. Dabei wird das Holz unter Ausschluss von Sauerstoff erhitzt. Ein Teil des Kohlenstoffs bleibt dadurch dauerhaft in Form von Pflanzenkohle gebunden.

Dieser KLARK-Kohlenstoff wird bei der Betonherstellung in einem exakt berechneten Verhältnis beigemischt. Dadurch kann KLARK bis zu 250 kg CO2eq pro Kubikmeter Beton dauerhaft speichern.

Das Resultat: Ein leistungsfähiger Baustoff, der gleichzeitig als langfristige CO2-Senke dient.

Bis hin zu CO2-neutralem Beton

KLARK kann mit unterschiedlichen Senkenleistungen hergestellt werden. Je nach Projekt und gewünschter CO2-Bilanz sind beispielsweise Varianten mit 50%, 75% oder 100% Senkenleistung möglich.

Bei KLARK 100% wird die Speicherleistung so ausgelegt, dass der bei der Betonproduktion (A1-A3, Rohstoffgewinnung bis Werktor) entstandene CO2-Ausstoss vollständig ausgeglichen und damit eine Netto-Null-Bilanz erreicht wird.

So lässt sich die gewünschte CO2-Reduktion gezielt auf das jeweilige Bauprojekt abstimmen.

Technische Eigenschaften und Normierung

KLARK ist aktuell noch kein Normbeton, da Pflanzenkohle in der SN EN 206 noch nicht als Zusatz- oder Zuschlagstoff für Beton anerkannt ist. KLARK wird deshalb in Anlehnung an die SN EN 206 hergestellt.

Die relevanten Leistungsmerkmale werden analog zu vergleichbaren Normbetonen geprüft und können durch Prüfberichte akkreditierter Labore nachgewiesen werden. Projektspezifische Anforderungen sind im Einzelfall abzuklären und können bei Bedarf zusätzlich geprüft werden.

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